| 37. real,- BERLIN-MARATHON Inline-Skating - 25. September 2010 |
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| Dienstag, den 27. April 2010 um 11:14 Uhr | |
Latest Update vom Rennsamstag!DAS war ein Rennen, bei dem es im Ziel statt der Medaillen besser Freischwimmerabzeichen hätte geben sollen! Am Freitag trafen sich bereits die meisten Mitglieder des SkateMunich!-Teams auf der Vitalmesse in der grandiosen Kulisse des ehemaligen Flughafens Tempelhof zum Snack und Ratsch. Das Wetter hätte schöner nicht sein können: Ein ausgezeichneter Spätsommertag in Berlin mit Temperaturen um die 25° C lud ein, unter freiem Himmel nach dem Abholen der Startunterlagen noch über die Messestände zu schlendern und das neueste Material der Skateanbieter zu besichtigen oder den artistischen und rennartigen Einlagen des Nachwuchses auf dem Vorfeld zuzuschauen. Doch dem Wetterkundigen waren die Zeichen am Himmel nicht verborgen geblieben, der Unkundige hörte einfach Radio - es zog so langsam zu! Konnte der Abend in der Innenstadt noch mit "Draußen-Hocken" locken, so war spätestens am nächsten Morgen klar, dass das nicht so bleiben würde. Angekündigt waren jedenfalls 30-70 % Regenwahrscheinlichkeit mit 0,2 mm Niederschlagsmenge - klingt nach kleinen Schauern oder Nieselregen, packen wir doch mal die Regenrollen vorsichtshalber ein! Trotzdem sah es aus, als könnten es, aus Rennfahrersicht betrachtet, optimale Bedingungen werden, den es war 15° C warm und bedeckt, kaum Wind. Pünktlich um 14 Uhr war es dann aber mit dem Traum vorbei, der Himmel gab her, was die Kübel am Boden aufnehmen konnten. Nichts da, kein lokaler Schauer, das war Dauerstarkregen pur! Straßen stehen in den Spurrillen zentimetertief unter Wasser, das ist nicht mehr feucht, das ist klatschnass. Also Regenrollen aufziehen und ein paar leise Stoßgebete zum Himmel geschickt. In der S-Bahn kommen schon die ersten Skater frustriert entgegen und starten erst gar nicht. Aber wir sind ja nicht 600 km gereist um einen Latte Macchiato zu schlürfen, also los - und - wir haben etwas Glück: Kurz vor der Startaufstellung gibt es eine Regenpause. So kommen wir wenigstens oberhalb der Knieschonerlinie trocken zur Startaufstellung in der wir Münchner uns gleich zusammenstellen, um im Zug vom Start weg loszufahren. Der Streckensprecher redet von feuchten Bedingungen und idealen Konditionen, weil es nicht zu heiß sei - offenbar war er beim Doppelmarathon in Prezelle dabei, verglichen damit hat er recht, alles andere löst bei den meisten Skatern Kopfschütteln aus.
16:00 Uhr! Es geht los, die Profidamen dürfen 5 Minuten vor den Profi-Kerlen auf die Strecke, gegen 16:09 ist unser Startblock an der Reihe und es geht gesittet von dannen. Jeder ist sich der Streckenproblematik bewusst, man kooperiert. In unserem auffälligen (aber nicht einzigen) schwarz-gelben Wespenzug führt Rudi Sedlmayer, Werner Fischer behält dank seiner Körpermaße vorwärtsfahrend aber rückwärtsblickend den Überblick über die restlichen Schäfchen, während wir einige Fehlfarben in blau-weiß tolerieren solange sie nicht abreißen lassen. Aber die Strecke fordert Ihren Tribut. Die ständig wechslenden Beläge ändern auch ihre Griffigkeit von "glitschig wie Schmierseife" bis hin zu "griffig wie Schmirgelpapier" und das im schnellen Takt. Manchmal stehen Helfer vor Kurven und rufen laut, dass diese besonders glatt sei obwohl doch der geübte Skater sieht, dass der Radius gering ist. Und trotzdem behalten die Helfer recht, nur minimale Kurvenradien bereiten oft erhebliche Probleme, auch schon vorher stürzen im Zug Thorsten Polte, Lubos Hanko und Frank Depping. Kleine Unebenheiten in der Straße, die man bei trockenem Belag locker wegsteckt, führen hier schnell in die Horizontale. Wenigstens sorgt das wasser auf der Straße für weniger schlimme Abschürfungen auf der Haut. Während sich Thorsten zum Abbruch entschied und Frank zwei Mal nach dem Sturz wegen einer lockeren Schiene zwischenstoppen musste, kämpfte sich Lubos wieder an den Münchner Zug heran. Dieser sah sich dann, nach der Halbmarathondistanz, wieder starkem Regen ausgesetzt, souverän führten aber Rudi und Werner das Feld über die Highlights Potsdamer Platz, Friedrichstraße, Unter den Linden und durch's Brandenburger Tor ins Ziel und erreichten mit durchschnittlich 1h 37m ein beachtliches Ergebnis. So erreichten von 30 gemeldeten SkateMunich!-Teilnehmern 18 das Ziel, einige wollten oder konnten nicht starten, angesichts der Wetterverhältnisse überhaupt kein Problem. Im Ziel angekommen wurden erstmal ausgiebig alle Erlebnisse ausgetauscht, Freude stand groß im Gesicht der Teilnehmer, die sich hier durchgebissen hatten, sie hatten allen Grund dazu. Das Wetter 2010 war doch recht launig: Oberschleißheim lausig kalt, Regensburg verregnet und kalt, Frankfurt verregnet, Berlin nass, Forchheim ideal, Le Mans bestens - was bringt uns das nächste Jahr? Mit Sicherheit wieder einen gemeinsamen Start in Berlin! Frank Depping
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| Aktualisiert ( Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 14:49 Uhr ) |


